Was ist die beste Milch für meinen Eiweißshake?

Was ist die beste Milch für meinen Eiweißshake?

Der Eiweißshake (Proteinshake) benötigt Flüssigkeit um angerührt werden zu können. Viele verwenden schlicht Wasser, ich bin aber ein Fan von (vegetarischer) Milch da der Shake dann sähmiger und cremiger wird.

In den letzten Jahren ist viel über die Verträglichkeit von Kuhmilch für Menschen geschrieben wurden und auch ich habe meinen Kuhmilchkonsum stark reduziert. Ich habe keine Laktose-Unverträglichkeit, ich war aber auch noch nie ein Freund von der Idee als Erwachsener Mensch die Muttermilch eines anderen Säugetiers zu trinken. In Europa macht der Verzehr von Milch und Milchprodukten einen Großteil der Nahrung aus, andere Völker verwenden aber außer der Muttermilch weder Milch noch Milchprodukte.

Die Kuhmilch bietet aber unter anderem die folgenden Vorteile und Nachteile:

  • Einerseits liefert die Kuhmilch dem Menschen viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die auch durch die Erhitzung bei der Haltbarmachung nicht gänzlich verloren gehen.
  • Andererseits enthält sie Inhaltsstoffe, die Allergien auslösen können.
  • Hinzu kommt, dass circa 15 Prozent der europäischen Bevölkerung keine Laktose (Milchzucker) verträgt und somit durch den Verzehr von Kuhmilch und deren Produkten an Verdauungsbeschwerden leidet.

Heutzutage gibt es ja mittlerweile für jeden Alternativen und so können auch Veganer ihre Protein Shakes ruhigen Gewissens anrühren. Unter anderem bietet heute fast jeder Supermarkt diese Alternativen an. Da Milchersatz in der EU nicht mit der Bezeichnung Milch in Verkehr gebracht werden darf, sind Umschreibungen wie „Mandelgetränk“ oder „Haferdrink“ gängig.

  • Kokosmilch: Die dickflüssige Kokosmilch (nicht zu verwechseln mit dem fast klaren Kokoswasser) hat einen hohen Fettanteil von 21% und deshalb 197 kcal je 100 Milliliter. Sie ist sehr gesund aber auf Grund des hohen Kalorienniveaus zum Abnehmen mit Shakes ungeeignet.
  • Dinkelmilch:  Dinkelmilch schmeckt und riecht stark nach Getreide, was sie beim puren Genuss etwas gewöhnungsbedürftig macht. Dinkelmilch liegt mit 45 Kalorien deutlich über der Mandelmilch aber immer noch unter der Vollmilch. Weil die Dinkelmilch an Vitaminen und Mineralstoffen sehr wenig zu bieten hat, wird sie vom Hersteller häufig mit Kalzium angereichert. Die Getreidemilch punktet lediglich mit Ballaststoffen.
  • Reismilch: 49 Kilokalorien sind in 100 Milliliter Reismilch enthalten und damit ziemlich energiereich, das kommt von dem hohen Anteil an Kohlehydraten. Leider enthält sie wenig Proteine und ist auch an Mineralien sowie Vitaminen arm. Ich würde sie deshalb nicht für deinen Eiweißshake empfehlen.
  • Mandelmilch: Die Mandelmilch ist sehr kalorienarm, 100 Milliliter Mandelmilch haben nur 24 Kilokalorien, dafür enthält sie aber einiges an Vitaminen und Spurenelementen. Sie kann mit den Vitaminen B1, B3, B3, B5, B6, B9, C, E und K dienen. An Mineralstoffen glänzt sie durch Magnesium, Kalzium, Eisen, Kalium, Zink und Phosphor. Sie ist eine gute Basis für deinen Shake.
  • Hafermilch: Hafermilch ist mit 45 Kalorien je 100 Milliliter zwar kalorienreicher als Mandelmilch, weist aber dafür auch einen höheren Proteinanteil auf. Der Getreidedrink enthält die Vitamine E, B1, B2, B3 und B6. An Mineralstoffen kann er Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Phosphor aufweisen. Auch die Hafermilch kann ich dir für deinen Eiweißshake als Basis empfehlen.
  • Sojamilch: 100 Milliliter der pflanzlichen Trinkmilch enthalten circa 4 Gramm Eiweiß, das ist etwas mehr als die Kuhmilch aufweisen kann. Mit einem Kaloriengehalt von 52 kcal auf 100 Milliliter liegt der Sojadrink zwischen der Vollmilch und der 1,5-prozentigen Kuhmilch. Die Sojamilch ist mein persönlicher Favorit für meinen Eiweißshake und du solltest sie ruhig ein mal ausprobieren wenn du den Verdacht einer Laktoseunverträglichkeit hast.

 

Zusammen gefasst: Nimm‘ 1,5% Kuhmilch wenn du sie verträgst, denke aber darüber nach pflanzliche Alternativen auszuprobieren. Empfehlenswert sind hier die Mandelmilch, die Hafermilch und die Sojamilch. Probiere sie alle drei und finde deinen Favoriten!

Wenn du mehr über dieses Thema erfahren willst, dann empfehle ich dir den Milch-Guide von dem ich einige Detailinformationen übernommen habe.

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